Fokus-Klasse Nr. 1

Der Graufilter, d.h. der Verlaufsfilter, stand im Mittelpunkt der ersten Fokus-Klasse – das neue Gefäss der Fotoschool. Nicht grau sondern sonnig war das Wetter und wir konnten das gemeinsame Fotografieren und den kreativen Input draussen geniessen. Soviel sei verraten: Die Fokus-Klasse Nr. 2 wird drinnen stattfinden und mit farbigem Kunstlicht angereichert sein – Makro Experimental (Sa. 17.2.2018)!
Hier möchten wir einige Bilder der 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fokus-Klasse Nr. 1 im Oktober 2017 zeigen. Alle Aufnahmen sind mit einem Verlaufsfilter am Pfäffikersee oder im nahen Wald entstanden…

…natürlich nach einer aufwärmenden Theorie-Stunde im Fotostudio. Aufgeteilt in zwei Gruppen experimentierten wir mit den Graufiltern unter Zuhilfenahme von Bewegen der Kamera und der Zoom-Funktion. Spannende Bilder entstanden:

Am Bach spielten wir mit langen Belichtungszeiten, um den Effekt ‚Fliessendes Wasser‘ auszukosten.
Um der Materie möglichst nah zu sein, stiegen einige Teilnehmer gar in den Bach. Das faszinierende Fotografie-Resultat lässt sich sehen!

Ferienplausch mit Rauch und Peperoni

Rauch, Wasser, Akrobatik – beste Inspiration für spannende Fotosujets! Beim Pfäffiker Frühlings-Ferienplausch widmeten sich fantasievolle 6.-Klässler der Detail- und Makrofotografie. Mit gezückten Kameras verfolgten sie beispielsweise zauberhafte Räucherstäbchen-Rauchformationen.


Weitere kunstvolle Bilder entstanden in der Wasserecke unseres Fotostudios: Peperoni ins Wasser werfen, das Spritzen festhalten, den Gemüse-Tauchgang verewigen – Teamgeist war gefragt!

Und da sich Teenager nicht gerne selbst auf Fotos sehen – abgesehen von Selfies – versuchten wir das Eis zu brechen mittels Schattenbildern, damit nur der Personenumriss zu sehen ist. Das Schattentheater wurde weiterentwickelt zu fotogenen Akrobatik-Einlagen. Der nächste akrobatisch angehauchte Fotokurs für Erwachsene findet übrigens am Samstag 15.7.2017 statt und widmet sich der Tanz- und Ballett-Fotografie (nur noch wenige Plätze frei).

Fotografieren mit verschiedenen Methoden

Es gibt verschiedene Methoden, um die Kamera manuell scharf zu stellen. Beispielsweise traditionell wie früher mit den grossen Kameras im bald vergessenen Zeitalter der analogen Fotografie: Mit einem verdunkelnden Tuch über dem Kopf, damit man mittels Hereinzoomen mit dem Liveviewer präzis scharf stellen kann.
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Ganz anders funktioniert die moderne Hightech-Methode: Man stellt die Kamera auf, verbindet das Tablet mit der Kamera, zieht sich in den Schatten zurück und bedient dann die Kamera via Tablet. So kann man auf Distanz über den Liveviewer mit dem so genannten Fokus-Peaking scharf stellen. Auch alle weiteren Kamera-Parameter können via Tablet ferngesteuert werden. Frohes Ausprobieren!
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Von Bilderflut bis Bildoptimierung: Tipps

Die digitale Bilderflut sichten, dann die Fotografien ordnen, auswählen und gezielt optimieren – genau darum ging es neulich im zweitägigen Bildoptimierungs-Workshop. Im Zentrum stand das Computerprogramm ‚Adobe Photoshop Lightroom‘, das richtig angewendet ein wahrer Fundus an Bildschönheiten zu bieten hat.
Zwei Rückmeldungen freuten uns besonders:
“In zwei Tagen wurde das Programm ‚Photoshop Lightroom‘ toll erklärt und mit praktischen Beispielen untermalt. Der Kurs war sehr gut strukturiert und ich konnte mich schnell am persönlichen Erfolg freuen. Da ich selber im Bereich Softwareschulung tätig bin, möchte ich der Fotoschool samt Team ein tolles Kompliment machen. Ich freue mich auf weitere Kurse!” (Roland)
„Ich habe am Wochenende zwei spannende Tage erlebt. Voller Informationen – toll! Sofort haben wir alle versucht alles umzusetzen… Es war faszinierend. Vielen Dank Christian und Team.“ (Eva)
Kurs verpasst? Das Datum des nächstes Bildoptimierungs-Workshops kann dem Fotoschool-Kursprogramm 2017 entnommen werden. Hier schon mal einige Tipps:
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Vorweg gilt, dass auch das beste Bildoptimierungsprogramm nicht viel aus schlechten Bildern machen kann. Es ist wichtig, von Beginn an gut zu fotografieren. Anschliessend tastet man sich am Computer an das Optimum der Fotografie heran.
Eines der wichtigen Werkzeuge ist die Gradationskurve. Bei der digitalen Fotografie ist der Kontrast von der dunkelsten bis zur hellsten Stelle gleichmässig, also linear, verteilt. Das menschliche Auge liebt aber nicht die Gleichmässigkeit, sondern ist auf die mittlere Zone spezialisiert. Für Kontraste im hellen, grellen wie auch im dunklen, düsteren Bereich sind wir weniger empfänglich. Folglich empfinden wir ein Bild als fad, wenn im ‚Mittelfeld‘ wenig Kontrast existiert.
Mit dem Kontrastregler können wir nur den gesamten linearen Kontrast verstärken oder abschwächen. Doch mittels S-förmiger Gradationskurve kann der Kontrast im Mittelfeld verstärkt werden. Oder anders ausgedrückt: Der Kontrast in den ganz hellen sowie dunklen Bereichen wird abgeschwächt. Das fällt unserem Auge aber nicht auf.
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Gut sichtbar hat die Gradationskurve eine S-Form. So stark wie hier dargestellt, muss es aber nur selten sein.
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Zuerst wurde hier die Gradationskurve unverändert belassen.
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Mittels optimierter Gradationskurve wirkt nun die Fotografie so, als hätte man ein Licht im Bild angezündet. Sehr erfrischend.

Der richtige Blickwinkel: Dramatisches Schottland

Langweilig blauer Himmel? Zum Glück nicht in Schottland! Es gibt nichts Spannenderes als dem Wolken- und Lichtspiel zuzusehen und mit verschiedenen Kameraeinstellungen zu experimentieren. Natürlich spielt der Blickwinkel eine wichtige Rolle – dabei bitte nicht vergessen: Sich hinknien ist auch bei feucht-kaltem Wetter unentbehrlich!
Ein Objekt, zwei Blickwinkel – Beispiel 1: Ein unscheinbarer Baum im ersten Bild…
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…wandelt sich zum dramatischen Blickfang im zweiten Bild.

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Ein Objekt, zwei Blickwinkel – Beispiel 2: Der kleine Bach in der ersten Aufnahme…
_DSF2590…wirkt in der zweiten Aufnahme als reissender Strom. Dies gelingt mithilfe eines Weitwinkel-Objektivs und der bodennahen Kamera-Position.
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Pfäffiker Ferienaktivitäten


Jedes Jahr beteiligen wir uns während den Frühlingsferien an den Pfäffiker Ferienaktivitäten (www.pfa-8330.ch) . Wir bieten Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse einen eintägigen Kurs im Fotografieren an. Schwerpunktthema sind die Bildgestaltung in den Bereichen der Landschafts-, Portrait- und Makrofotografie. Die Kinder arbeiten mit ihren eigenen Kameras. Wir sind immer wieder überrascht, mit welcher Kreativität und Unbekümmertheit die Kinder ans Werk gehen.
Gegen Ende des Nachmittages erhalten die Kinder zu ihren Fotografien ein Feedback. Die besten Aufnahmen durften gleich ausgedruckt werden.
Ein ereignisreicher Tag endet mit glücklichen Teens und tollen Fotografien!
Making Off

Bevorstehende partielle Sonnenfinsternis – nicht ohne Filter!

Nicht nur die Augen müssen bei der bevorstehenden (teilweisen) Sonnenfinsternis geschützt werden. Um Schäden auf dem Sensor zu verhindern, muss auch die Kamera respektive das Objektiv zwingend geschützt werden!
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(Bild Reuters)
Geschützt wird die Optik durch den sogenannten Neutraldichtefilter (ND) für Objektive. Am besten verwendet man die Stärke 5x, also 100.000. Alle ND-Filter darunter (3x oder 4x) sind zu schwach. Den Blick durch den Sucher sollte bei der Spiegelreflexkamera  vermieden werden (Umstellen auf Live-View). Bei Systemkameras, die über einen elektronischen Sucher verfügen, kann auch dieser verwendet werden.
Kamera-Einstellungen:

  • Kleine Lichtempfindlichkeit (ISO-Wert 100 bis 200)
  • Die Blende des Objektivs auf F8 bis F11 einstellen.
  • Die Belichtungszeiten variieren je nach Standort und Wetterbedingung. An die „richtige“ Zeit muss man sich herantasten: Bei 1/15 bis 1 Sekunde werden die Korona (Sonnenoberfläche) erkennen. Bei Belichtungszeiten von 1/125 bis 1/2.000 Sekunde kommen die Protuberanzen (Materieströme auf der Sonne) auf den Fotos zum Vorschein. Voraussetzung dafür ist jedoch die Verwendung eines Teleobjektivs.

Genaues WANN und WO
Zwischen 09:26 und 11:46 Uhr verschwindet die Sonne beispielsweise in Zürich während 2 Stunden und 20 Minuten teilweise hinter dem Mond. Zu dieser Tageszeit wird die Sonne im Südosten stehen, wenn plötzlich von rechts (Westen) nach links (Osten) ein schwarzer Punkt vor der Sonnenscheibe durchwandert. Die maximale Finsternis wird um 10:34 Uhr mit einer Abdeckung von 75 Prozent erwartet.

Weitere Infos auch zu finden unter:
fototechnischer Art
Meteo Schweiz

Ein Museumsbesuch wert – auch mit Kindern!

Tolle Angebotsidee im Fotomuseum Winterthur, Kinder für’s Museum zu begeistern!
Im Fotomuseum Winterthur haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich in den wechselnden Ausstellungen mit einer Vielfalt an fotografischen Blickwinkeln und Sichtweisen auseinanderzusetzen. In altersspezifischen Angeboten lernen sie historische wie zeitgenössische Positionen und Themen in der Fotografie kennen und setzen diese in Bezug zu ihrer Lebenswelt. So auch am kommenden Wochenende mit einem Workshop zur Herstellung einer Lochkamera oder dem Auseinandersetzen mit der Fashion-Fotografie in der Ausstellung „Viviane Sassen – In and Out of Fashion“. 
Die Ausstellung über die Arbeit von Viviane Sassen lohnt sich natürlich auch für Erwachsene und Fashion-Fotografie-Liebhabern.

Kann manchmal eng werden..

Nicht immer hat Mann/Frau für das Fotoshooting genügend Platz – gerade dann auch nicht, wenn die abzulichtende Persönlichkeit gross ist. Improvisation und Flexibilität ist dann gefragt. Gelingen können die Bilder trotzdem – sind oftmals noch besser ;-)…
„Making off“ mit Styropor-Platten und Licht.
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Und dann das Bild. Was meint Ihr?
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Mit Licht malen!

Viel Spass hatten wir am zweiten Modulabend vom „Lichterglanz im Advent“! Hier wurde Licht gemalt. Schöne Augenblicke kreativ festgehalten.
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Diese Art von Fotografie macht extrem Spass auch mit Kindern! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einzige Bedingung: Gemeinsame Absprache „wer-macht-wann-was“ und rundum muss es WIRKLICH dunkel sein!