Postkarten kreieren – Makrofotografie beherrschen!

Frauenschuh, Enzian, Farn – anmutig wie aus einer Postkarten-Kollektion wirken die Makrofotografien der Kursteilnehmenden des Makro-Kurs vom 18. Mai 2019.
Wunderschön blühte der Botanische Garten Grüningen. Die Fotopirsch war ein Genuss. Nebst botanischen Blickfängen entdeckten wir einige zoologische Exemplare, die sich ebenfalls gut vor der Makro-Linse machten.
Der nächste Makro-Fotokurs findet im Herbst am 7. September statt; und der baldige Grundtechnik-Kurs am 25. Juni 2019 wäre für Einsteiger/innen die beste Vorbereitung, um darauf aufbauend solch postkartenhafte Makro-Fotografien machen zu können.

Zwielicht: Die Tage werden wieder länger!

Nicht dunkel. Nicht hell. Sondern Zwielicht! Solch zauberhaftes Dämmerlicht fanden wir in zwei verwunschenen Tälern: am Pfäffiker Tobelbach und im Keptnertobel.
Die zaghaft einfallenden Sonnenstrahlen waren beleuchtungstechnisch eine Herausforderung. Viele ZwieLICHT-Kursteilnehmende experimentierten mit Graufiltern. Auf den nachfolgenden Bildern wirkt deshalb das Wasser wegschwimmend verschwommen, umhüllt vom mystischen Zwielicht.

Zürich Oberland by Night II/II

Winterabende können verführerisch sein! Den Bildbesprechungs-Abend des Kurses ‚Zürich by Night‘ haben wir kurz entschlossen genutzt, um mit weiteren Nachtimpressionen zu experimentieren. Beim Römerkastell haben wir unter anderem mit buntem Licht in die Dunkelheit gemalt.
Fazit: Ganz schön vielfältig sind die Fotoschool-Kurse! Das Fotoschool-Kursprogramm 2019 ist online – 20 Kurse, von Studiolichtformer bis Street Photography.

Zürich by Night I/II

Das Lichtermeer war wunderschön! Trocken, dekoriert und glitzernd – Zürich zeigte sich von seiner festlichsten Seite.
Die Kursteilnehmer – alle konzentriert und minutenlang unbeweglich in Stellung verharrend – hatten die Qual der Wahl an faszinierenden Nacht-Sujets: fahrende Trams, sternförmige Weihnachtsbeleuchtungen, fantastische Schaufenster-Spiegelungen…
Reizvoll bei der Langzeitbelichtung ist das Zaubern von Illusionen: Zweimal das Jelmoli-Gebäude im Weihnachtstram-Gewand wirkt wie ein Sternenmeer. Und das doppelte Grossmünster wird zum Märchenmünster…
In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und Lesern des Fotoschool-Blogs einen lichterfüllten, gesunden Start und märchenhafte Stunden im Neuen Jahr 2019!

Makrofotografie mit Spiegeln in Grüningen

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? In Grüningen spürten wir diverse Schönheiten auf, vom Frauenschuh bis zur Libelle. Wir arbeiteten während des Makrofotografie-Kurs mit Stativ, Makro, Spiegel, Taschenlampe und Blitz.
Der nächste Makro-Kurs – farbenprächtig und ein Genuss fürs Auge – findet am 22. Sept. 2018 statt, mehr Infos finden Sie hier.
Nachfolgend einige Tipps aus erster Hand, sowie prächtige Bilder der Kursteilnehmenden.

  1. Spannend ist es, wenn man das vorhandene Licht mit einem Spiegel ins Zentrum der Betrachtung lenkt. So kann man spannende Details der Blüte hervorheben.

    Links wurde mit dem vorhandenen Licht gearbeitet, rechts wurde das Licht mit einem Spiegel auf den Blütenstand gelenkt.

2. Mit dem Blitz kann man den störenden Hintergrund ganz im Schwarz verschwinden lassen.

3. Auf Farbkompositionen achten!

Ganz schön scharf: Schärfentiefe und Zeit

Wie scharf ist scharf genug? Das muss jede und jeder selber entscheiden, doch ist die Schärfentiefe ein immens wichtiges Gestaltungsmittel beim Fotografieren. So machten sich die KursteilnehmerInnen bei trübem Wetter – aber sehr motiviert! – auf die Entdeckungsreise von ‚Scharf‘ und ‚Unscharf‘ im Fotografie-Alltag (Kurs: Schärfentiefe und Zeit).
Was bringt beispielsweise die kleine Blendenzahl ‚5‘? Und was passiert bei einer Einstellung mit der grossen Zahl ’11‘? Nachfolgende Bilder veranschaulichen gut, wie bei einer grossen Blendenzahl (Bild rechts: Schärfentiefe ’11‘) der scharf dargestellte Bereich auch gross ist.

Und was passiert, wenn man die Zeiteinstellung manipuliert? Faszinierend: Der Wasserfall kann bei einer so-genannt ’schnellen Verschlusszeit‘ von 1/400 Sekunden als Bild regelrecht ‚eingefroren‘ und tropfenscharf dargestellt werden. Bei einer ‚langen Verschlusszeit‘ von 2 Sekunden wirkt das Wasser fliessend und verschwommen.
Fotografiert man einen See mit einer langen Verschlusszeit und nimmt noch einen Graufilter hinzu, dann wirkt das Gewässer still und flach.

Und wie und wann wird ein Polfilter (Polarisationsfilter) verwendet? Der Unterschied ist frappant, wenn man durch die Wasseroberfläche den Seegrund fotografiert: Beim rechten Bild – mit Polfilter – sieht man den Seegrund sehr scharf.

Fokus-Klasse Nr. 2: Makro Experimental

Draussen trüb, drinnen bunt! Die Fokus-Klasse Nr. 2 – die exquisite Weiterbildung für Fotofans – lockte zehn Fotobegeisterte ins Fotostudio und nahm sie mit in die Welt der prächtigsten Farben. Makro Experimental: Zwei Worte, tausend Möglichkeiten. Cornelia Frei und Christian Weymann zeigten, wie man mit unscheinbaren Alltagsgegenständen und farbigem Licht faszinierende Fotos erstellen kann. Phase zwei: Experimentieren…Die Taschenlampen wurden mit Farbfolien frisiert und jeder wählte einen typischen Alltagsgegenstand aus, beispielsweise ein Reibeisen oder einen Schwingbesen. Dann ging das Licht aus und in fast vollständiger Dunkelheit wurde konzentriert gearbeitet.

Unzählige spannende Bilder sind entstanden mit deutlich erkennbaren wie auch abstrakten Sujets. Und zur Trompete wurde sogar ein farbiger Notenschlüssel gezaubert: Makro Experimental im wahrsten Sinne!

Fotolehrgang „Persönlicher Stil“ – Landschaft und zwieLICHT

Diesmal passte die Witterung wie bestellt zum Kurs: Fotogene Cumulus-Wolken zum Frühstück, bestechende Landschaften zum Mittagessen, zaghafte Sonnenstrahlen zum Nachmittagstee und ein fulminanter Blitz zum Abendessen.
Denn während des Grundbildung-Lehrgangs ‚Mein persönlicher Stil‘ sind wir jeweils an zwei Tagen gemeinsam unterwegs. Themen wie Landschaftsfotografie und Zwielicht – der Umgang mit schwierigen Lichtverhältnissen – beschäftigten uns.

Während des Regens suchten wir Unterschlupf in der Remise vom Bahnhof Uster, die mit spannenden Objekten aufwartete. Begeistert setzten wir Details von Dampflokomotiven in Szene, arrangierten Flaschen und Ketten zu Stillleben und brachten mittels Blitz und Taschenlampen Licht ins Dunkel.
Der nächste Fotoschool-Kurs zu ZwieLICHT findet am 11. November 2017 statt.

 

Fotolehrgang „Persönlicher Stil“ – Blitz

Im Lehrgang ‚Grundbildung – Mein persönlicher Stil‘ setzten wir uns mit dem Blitz und seinen zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten auseinander. Nach dem Theorieabend folgte das selbstständige Üben unterwegs und zuhause. Die anschliessende Bildbesprechung war spannend: Wie kann man fliegende Holzspäne einfrieren? Wie lässt sich bei der Objektfotografie das vorhandene Licht dezent mit dem Blitzlicht vermischen? Erste sichtbare Antworten auf solche und andere Fragen folgen nachstehend – und der nächste Blitz-Kurs findet im November statt (22./29.11.17):

Der Mohn aus drei Perspektiven

Zurzeit blüht die Mohnblume an vielen Orten. Mohn ist vergänglich, nicht aber das Mohnbild. Gerne gebe ich allen Botanikfotografinnen und-fotografen folgende Anregung mit auf den nächsten Spaziergang (unser Makro-Kurs findet erst am 29.9.17 statt): Fotografiert eine Blume aus verschiedenen Blickwinkeln! 
Beginnen wir wie gewohnt – Perspektive von oben. Vor dem grünen Hintergrund scheint der Mohn sehr gewöhnlich. Da der Farbkontrast zwischen rot und grün für das menschliche Auge sehr klein ist, wirkt das Bild fast schon brav.

Dann begeben wir uns auf die Höhe der Blume. Das Bild nimmt an Spannung zu. Das Wechselspiel zwischen rot und blau wirkt für das menschliche Auge um einiges kontrastreicher.

Mit Blick in den Himmel – der Blume zu Füssen: Wir platzieren die Kamera unter dem Mohn. Das Bild wirkt dramatisch! Die in den Himmel reichende Blume scheint an Bodenhaftung zu verlieren… Ein Blume, drei Perspektiven, gegensätzliche Stimmungsbilder.