Die Auflösung

Es ist das Negativ einer 4×5″ Polaroid. Nachfolgend das Polaroid.
Die Polaroid-Aufnahme lässt Erinnerungen wach werden an die Zeiten der analogen Fotografie: Das Polaroid-Bild ist jeweils ein Unikat, da es nur dieses eine Exemplar gibt. Es kann nicht wie ein Negativ reproduziert werden.
Pola

Iouri Podladtchikov im Haus der Analogen Kunst

Iouri Podladtchikov – der Schweizer Snowboarder mit Olympia-Gold – war heute zu Gast im Haus der Analogen Kunst (‚Foto Ernst‘) an der Badenerstrasse 211 in Zürich. Auch er ist ein Liebhaber der Schwarz-Weiss-Fotografie.

Auch wir bilden uns weiter – Grossbild-Seminar bei Linhof

00001_IMG_1099Am 27./28. April 2015 wechselte Christian Weymann, Geschäftsführer und Schulleiter, die „Lern-Seite“ nämlich vom Lehrer zum Lernenden. Unter fachkundiger Leitung besuchte Christian ein Grossbildpraktikum bei der Firma Linhof GmbH in München. Das Seminar zeigte auch auf, wieviel Fotografie mit Mathematik und Physik zu tun hat: So wurde in Erinnerung gerufen, dass alles, was vor Jahren geschrieben wurde, auf den zweiten genauen Blick hin, gar nicht mehr so ganz richtig ist. Weiter durften sich die Teilnehmenden von Formeln wie Cos4, die den Lichtabfall zum Rand des Objektivs beschreibt, befassen.
00002_IMG_1101 Zum Bild oben: Arbeiten beim Scharfstellen des einfachen Objekts
00003_IMG_3582Erklärung der Schärfenebenen-Lagen:
Mit einer Fachkamera ist es möglich, die Schärfenebenen fast beliebig in den Raum zu legen. Mit der Spiegelreflex ist es nur möglich, die Schärfenebene parallel zur Rückwand zu haben; ausser, man verwendet ein Tiltshift-Objektiv (unser früherer Blog-Beitrag).
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Die andere Art von Kontrolle: Der eine Teilnehmer schaut durch die Mattscheibe. Der andere, ob die Kamera nicht zu fest verstellt ist: Dazu guckt man durch das Objektiv und kontrolliert so, ob alle Ecken der Mattscheibe noch erkennbar sind.
Bildquelle: Christian Weymann und Linhof GmbH
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