Postkarten kreieren – Makrofotografie beherrschen!

Frauenschuh, Enzian, Farn – anmutig wie aus einer Postkarten-Kollektion wirken die Makrofotografien der Kursteilnehmenden des Makro-Kurs vom 18. Mai 2019.
Wunderschön blühte der Botanische Garten Grüningen. Die Fotopirsch war ein Genuss. Nebst botanischen Blickfängen entdeckten wir einige zoologische Exemplare, die sich ebenfalls gut vor der Makro-Linse machten.
Der nächste Makro-Fotokurs findet im Herbst am 7. September statt; und der baldige Grundtechnik-Kurs am 25. Juni 2019 wäre für Einsteiger/innen die beste Vorbereitung, um darauf aufbauend solch postkartenhafte Makro-Fotografien machen zu können.

Makrofotografie mit Spiegeln in Grüningen

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? In Grüningen spürten wir diverse Schönheiten auf, vom Frauenschuh bis zur Libelle. Wir arbeiteten während des Makrofotografie-Kurs mit Stativ, Makro, Spiegel, Taschenlampe und Blitz.
Der nächste Makro-Kurs – farbenprächtig und ein Genuss fürs Auge – findet am 22. Sept. 2018 statt, mehr Infos finden Sie hier.
Nachfolgend einige Tipps aus erster Hand, sowie prächtige Bilder der Kursteilnehmenden.

  1. Spannend ist es, wenn man das vorhandene Licht mit einem Spiegel ins Zentrum der Betrachtung lenkt. So kann man spannende Details der Blüte hervorheben.

    Links wurde mit dem vorhandenen Licht gearbeitet, rechts wurde das Licht mit einem Spiegel auf den Blütenstand gelenkt.

2. Mit dem Blitz kann man den störenden Hintergrund ganz im Schwarz verschwinden lassen.

3. Auf Farbkompositionen achten!

Fokus-Klasse Nr. 2: Makro Experimental

Draussen trüb, drinnen bunt! Die Fokus-Klasse Nr. 2 – die exquisite Weiterbildung für Fotofans – lockte zehn Fotobegeisterte ins Fotostudio und nahm sie mit in die Welt der prächtigsten Farben. Makro Experimental: Zwei Worte, tausend Möglichkeiten. Cornelia Frei und Christian Weymann zeigten, wie man mit unscheinbaren Alltagsgegenständen und farbigem Licht faszinierende Fotos erstellen kann. Phase zwei: Experimentieren…Die Taschenlampen wurden mit Farbfolien frisiert und jeder wählte einen typischen Alltagsgegenstand aus, beispielsweise ein Reibeisen oder einen Schwingbesen. Dann ging das Licht aus und in fast vollständiger Dunkelheit wurde konzentriert gearbeitet.

Unzählige spannende Bilder sind entstanden mit deutlich erkennbaren wie auch abstrakten Sujets. Und zur Trompete wurde sogar ein farbiger Notenschlüssel gezaubert: Makro Experimental im wahrsten Sinne!

Der Mohn aus drei Perspektiven

Zurzeit blüht die Mohnblume an vielen Orten. Mohn ist vergänglich, nicht aber das Mohnbild. Gerne gebe ich allen Botanikfotografinnen und-fotografen folgende Anregung mit auf den nächsten Spaziergang (unser Makro-Kurs findet erst am 29.9.17 statt): Fotografiert eine Blume aus verschiedenen Blickwinkeln! 
Beginnen wir wie gewohnt – Perspektive von oben. Vor dem grünen Hintergrund scheint der Mohn sehr gewöhnlich. Da der Farbkontrast zwischen rot und grün für das menschliche Auge sehr klein ist, wirkt das Bild fast schon brav.

Dann begeben wir uns auf die Höhe der Blume. Das Bild nimmt an Spannung zu. Das Wechselspiel zwischen rot und blau wirkt für das menschliche Auge um einiges kontrastreicher.

Mit Blick in den Himmel – der Blume zu Füssen: Wir platzieren die Kamera unter dem Mohn. Das Bild wirkt dramatisch! Die in den Himmel reichende Blume scheint an Bodenhaftung zu verlieren… Ein Blume, drei Perspektiven, gegensätzliche Stimmungsbilder.

Staubbeutel vor dem Makro

April-Wetter herrscht bis in den Mai hinein. Doch wir Glückspilze erwischten einen trockenen Kurstag, um mit unseren Kameras den Botanischen Garten Grüningen unter die Makro-Objektive zu nehmen. Durch die neuliche Kälte samt Schneefall waren viele Triebe erfroren. Dennoch entdeckten wir einige Blumen im Treibhaus.
Wir waren fasziniert von den Hibiskusblüten. Doch wie so oft bei der Makrofotografie (nächster Kurs: 29.09.2017) hatten wir zuerst die Qual der Wahl zu entscheiden, was wir scharf im Bilde haben wollten, gefolgt von der Herausforderung, diesen Punkt scharf hinzubekommen. Gute Unterstützung bot uns die Technik ‚Focus Stacking‘. Dabei werden mehrere Bilder mit verschobenem Fokuspunkt gemacht und anschliessend zu einer Fotografie verrechnet.
Eine Kursaufgabe lautete, den gesamten Blütenstand der Hibiskusblüte scharf darzustellen, die anderen Pflanzenteile unscharf. Das Resultat sieht so aus:
Bei den folgenden zwei Bildern sieht man anhand der vergrösserten Ausschnitte, was bei der Technik ‚Focus Stacking‘ im Detail geschieht:
Beim oberen Bild – eine der Einzelaufnahmen – erkennt man deutlich die Unschärfe der Staubbeutel.

Das aus neun Einzelaufnahmen zusammengesetzte Foto präsentiert alle Staubbeutel gestochen scharf. Die Technik ‚Focus Stacking‘ – also die Variation des Fokuspunktes – hat wunderbar funktioniert.
Bei manchen Fotografien der Kursteilnehmer lässt sich erahnen, dass mit dieser Technik gearbeitet wurde…


Und besten Dank für dieses nette Kompliment: „Der Makrokurs war sehr lehrreich und ich konnte enorm von der Kursleiter-Erfahrung profitieren. Die Art und Weise, wie uns das Thema näher gebracht wurde, war einfach grossartig. Die Tipps und Tricks sind genial. Super war auch, dass Foto-Equipment zum Ausprobieren zur Verfügung stand.“

Faszination Makro-Fotografie

Die Blüten „schreien“ richtiggehend nach Aufmerksamkeit und bieten der Makrofotografie tausende spannende Sujets. So verbrachte unsere Kursgruppe Modul 5 „Das Kleine ganz gross“ einen herrlichen Foto-Tag im Botanischen Garten Grüningen (http://www.botanischer-garten.ch).
Zum Bild: Saftiges grün und zarte Farnblätter ergeben dieses schöne Bild.
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Das Wetter hat glücklicherweise mitgespielt, so dass vom Morgentau bis weit zur Sonne hingestreckten Blüten aufgenommen werden konnten.

Frühling im Botanischen Garten Grüningen

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Er ist da – der Frühling!
Freuen uns sehr, dass wir am kommenden Samstag wieder unseren Makro-Modulkurs „Das Kleine ganz gross“ im Botanischen Garten Grüningen durchführen können. Die sechs Teilnehmenden befassen sich in der Theorie mit sämtlichen Makroeinstellungen, erfahren Wissenswertes zu den verschiedenen Materialien wie Objektive, Zwischenringe, Ringblitz etc. und üben sich selbstverständlich in der Bildgestaltung respektive dem Arbeiten mit der Schärfentiefe. Die aus dem freien Arbeiten entstandenen Aufnahmen zeigen wir euch dann gerne.

Makrofotografie im Botanischen Garten Grüningen (Modul 5)

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Mit den Teilnehmenden des Moduls 5 „Das Kleine ganz gross – die Markofotografie“ vom Samstag, 10. Mai 2014 verbrachten wir einen strengen aber herrlichen Tag im Botanischen Garten Grüningen. Zum Glück zählt schlussendlich die Fotografie und nicht die Stilnote bei der Ausführung ;-)…
Nein ernst: Natürlich erfüllt das Stück Stoff auch seinen Zweck. Damit auf der Kamera besser scharfgestellt werden konnte, wurde der Live-Screen wie in alten analogen Zeiten mit einem Tuch zum Abschatten abgedeckt. Wie in den „guten alten Zeiten“ erfüllt das schwarze Tuch auch heute seinen Zweck: Belohnt für die Bemühungen und Verrenkungen wurden die Teilnehmenden alleweil mit der Pracht und Farbenvielfalt der unzähligen Blumenblüten.