Selektioniert am Lenzburger Fotofestival

60 wunderbare Fotografien sind auf dem Spaziergang durch die Lenzburger Altstadt zu bestaunen, alle zum Thema „Suche nach Schönheit“. Die Nummer 35 – eingereicht von Christian Weymann, Fotograf und Schulleiter der FOTOSCHOOL – wurde im Vorfeld des Fotofestivals Lenzburg von der Jury aus Tausenden von Bildern von 480 Fotografen aus der ganzen Welt für die Openair-Ausstellung selektioniert.
Das folgende Bild von Christian Weymann ist noch bis Mitte Juni im Lenzburger Schaufenster des Juweliers Jori ausgestellt. Ihr alle dürft über den Publikumspreis der 60 Bilder abstimmen: Falls Euch das Tanzbild mit den Tänzern auf der ‚Suche nach Schönheit‘ ebenfalls gut gefällt, so schickt bitte bis am 9. Juni eine SMS an die Nummer 9234 mit dem Code SM868 36 (0.50 CHF/SMS). Herzlichen Dank für Euren Publikums-Punkt!

 
 
 
Der Juri-Preis wurde bereits vergeben. Dieses Jahr ging er an die New Yorker Künstlerin und Fotografin Shelli Weiler mit „Paragons of Success“. Alle Projektarbeiten sind im Müllerhaus ausgestellt und sehenswert – der ideale Ausflug an Auffahrt oder Pfingsten!
Mehr Information zur Ausstellung bis am 17. Juni 2019 findet man unter fotofestivallenzburg .

Tanzfotografie-Workshop: Danke für das Feedback!

Wie schön, dass wir von fast allen Teilnehmern unseres exklusiven Tanzfotografie-Workshops eine Kursrückmeldung erhalten haben und sie vor dem Bildschirm mit ihrem jeweiligen Lieblingsbild ablichten durften! Wagen wir den Blick hinter die Kulisse im wahrsten Sinne des Wortes:

Kathrin Lüssi: „Der Workshop Tanzfotografie war intensiv und es hat sehr viel Spass gemacht, mit den vier vielseitigen Tänzerinnen und Tänzern zu arbeiten. Da alle Teilnehmer mit derselben Mittelformat-Kamera fotografiert haben, stand mehr Zeit für die Bildnhalte und das Festhalten des richtigen Moments zur Verfügung. Der Workshop war wie immer top organisiert und sehr kompetent geleitet. Ich komme wieder…“


Roland Kolb: „Ich möchte Dir und dem ganzen Fotoschool-Team ganz herzlich danken für den tollen Tanzfotografie-Tag. 
Durch eure Begeisterung für diese Art der Fotografie konnten wir hautnah miterleben wie am Ende die Aufnahmen entstehen. Es hat sehr viel Spass gemacht. Bei der Durchsicht der eigenen Bilder kommt man extrem ins Schwärmen und hat grosse Freude dabei gewesen zu sein.“


Christian Schaffer: „Mir hat der Kurs sehr gut gefallen und viel gebracht. Den richtigen Zeitpunkt zu treffen – das hatte ich mir nicht so schwierig vorgestellt. Schön war, dass jeder ausreichend Zeit hatte selbst zu fotografieren und Ideen umzusetzen. Die Tänzerrinnen und Tänzer waren spitze. Sie konnten die Wünsche präzise umsetzen. Man hat gemerkt, dass sie es gewohnt sind mit Fotografen zu arbeiten.“

Martin Lingi: „Für mich als Amateur war dies ein extrem gelungener Einblick in eine ganz andere Liga der Fotografie! Christian Weymann hat uns behutsam an die Thematik herangeführt, so dass wir dann auch in der Lage waren eigene Ideen mit den Tänzern zu entwickeln und umzusetzen!“

Jede intensive Fotoarbeit bedarf einer Pause zwischendurch. Wohlverdient! Die fertigen Tanzbilder der Kursteilnehmer folgen demnächst.
 

Tanzfotografie-Workshop: Blick hinter die Kulisse

Vorbereitungen sind wichtig und zeitraubend. Aber was wäre denn ein Tanzfotografie-Workshop ohne fotografieren: Endlich geht es los!
Wir fotografieren mit einer Phase One IQ260, um ausreichende Bildauflösung und keinen Zeitverlust beim Bühnen- und Lichtumbau zu erzielen.
Im Manuell-Modus fokussieren wir vorweg auf den Punkt am Ende der Tanzbewegung. Bei der Bewegungsfotografie möchte man ja schnelle Bewegungen einfrieren – und zwar im richtigen, also ästhetisch eindrucksvollsten Moment. Das ist nicht ganz einfach und erfordert einiges an Übung.
Für das Einfrieren der Bewegung ist übrigens nicht der Verschluss der Kamera verantwortlich, sondern die Abbrennzeit des Blitzes. Das Bild ohne Blitz muss also schwarz sein.
Jeder Teilnehmer führt selber Regie und fotografiert selbstständig mit Hilfe der Kursleitung. Fünf Foto-Sessions stehen jeder Person zur Verfügung. Die Zwischenzeit ist kurzweilig: die nächste Foto-Session planen, Kursteilnehmer beobachten, das Making-of fotografisch festhalten, sich mit Kaffee und frisch gebackenem Zopf stärken…

Das gute Zusammenspiel zwischen Fotograf und Model respektive Tänzer ist essenziell – wenn nicht gar das Wichtigste! – , um anmutige Aufnahmen in der Personenfotografie zu erzielen. Alle Beteiligten müssen stets wissen, was das Ziel jeder Fotosession ist. Deshalb findet vor jedem Tanzsprung eine Besprechung zwischen dem Fotografen und den Tänzern statt.

Unentwegt sind der Workshopleiter und seine Assistentin behilflich beim korrekten Einstellen der Beleuchtung und der Windemaschine, damit die Tänzerinnen nicht die Haare im Gesicht haben.

Alle diese Bilder vom Making-of sind nicht mit der Blitzanlage synchronisiert. Es entstehen teilweise spannende Bilder. Löst man beispielsweise gleichzeitig mit dem Blitz der Foto-Session aus, dann wird das Bild zwar eingefroren, doch die Bewegungen unmittelbar davor und danach sind verwischt sichtbar. Alles ist möglich: Vom verschwommenen Geisterbild bis zum scharf eingefrorenen Sprungbild. Es lässt sich erahnen, dass die eigentlichen Tanzfotografien wunderbar geworden sind. Noch sind sie in Bearbeitung, doch bald folgt eine Kostprobe.

Tanzfotografie-Workshop: Eintreffen der Tänzer und Kursteilnehmer

Die Vorfreude steigt! Denn lang währte die Vorbereitung, und dann treffen sie endlich alle ein: die zwei Tänzerinnen und der Workshopleiter samt Assistenten.

Während das Leitungsteam des Tanzfotografie-Workshops sich bespricht…

…wärmen sich die Profitänzerinnen Klaudia Snios und Kizzy García Vale mit Dehnungsübungen auf.

Nun treffen auch die Kursteilnehmer ein. Nach einigen Worten zur Theorie der Tanzfotografie…

…geht’s fliessend zur Praxis: Sichtung und Auswahl der Kostüme und Kleider für das Shooting. Wallende Röcke, luftige Schals, bunte Oberteile.

Dann landet auch der verspätete Flieger aus Frankfurt und die ersehnten Tänzer Jamorris Rivers und Steven Vaughn stossen dazu, natürlich noch in Strassenkleidung wie die netten Jungs von nebenan.
Dabei sind ihre Biografien beachtlich!
Steven Vaughn: http://edgedanceco.com/faculty/steven-vaughn.aspx
Jamorris Rivers: http://www.thedancefoundation.org/staff/jamorris-rivers/
Klaudia Snios: https://www.klaudia-snios.com/resume
Kizzy García Vale: http://kizzygarciavale.com/bio/
 
 

Aufbau für den Workshop Tanzfotografie: „Festhalten, was das Auge nicht sieht“

Zuallererst kommen nicht die Tänzer ins Schwitzen, sondern diejenigen, die für den Tanzfotografie-Workshop alles vorbereiten und aufbauen!
Die Pendenzenliste ist lang: Location suchen – in unserem Fall das ehemalige Kino Rex, das als neues Nova-Theater über eine Bühne mit 4.70m Höhe verfügt -, Tänzer selektionieren und Verträge abschliessen, ein Helferteam zusammenstellen und instruieren.
Lang ist auch die Materialliste, insbesondere für das Licht-Equipment:
3 Blitzgeneratoren
4 Leuchten für die Blitzgeneratoren
2 Siros 800S
1 Siros 800L
1 Para 220
2 Striplights
1 Okta Box 75
2 Normalreflektoren
Zusätzlich schafften wir Stative heran, zwei Windups um die Leuchten auf 3.7m Höhe zu bringen, einen Galgen um Licht direkt über die Tänzer zu bringen, und natürlich einen schwarzen Hintergrund, 6m x 5m gross.

Und alles muss in die Lokalität des Tanz-Shootings transportiert werden! Hier sind wir am Rollen eines Fotostativs…

…hin zum wartenden Licht-Equipment.

Der Aufbau des schwarzen Hintergrunds fordert handwerkliches Geschick und eingespieltes Teamwork: Wir sägen Holzlatten, stellen mit vereinten Kräften den Rahmen auf und spannen geduldig und faltenlos das ’schwarze Bühnenbild‘.

Nun muss nur noch die Technik und das Licht eingerichtet werden – mehr dazu im nächsten Blog.