Abschluss mit Lichtstimmung. Fotowochenende Spinas III/III

Wie bearbeitet man Sternenbilder im Bildprogramm am Computer? Dieser Frage gingen wir im Fotoweekend im Val Bever nach, denn draussen regnete es und die Speicherkarten waren voller Sternenbilder.
Dank Regenradar-App wagten wir uns später für zwei Stunden mit trockenen Kameras nach draussen. Wir fanden wunderbare Lichtstimmungen im Wald. Ergänzend setzten wir uns mit Bewegungseffekten auseinander, beispielsweise wie man mittels Zoomfunktion Bewegung ins Bild bringt.
Nach der abschliessenden Bildbesprechung kehrten wir nach zweieinhalb Tagen in den Bergen erfüllt und erholt wieder nach Hause zurück. 
Nächstes Jahr werden wir diesen FOTOSCHOOL-Workshop vom 3. bis 5. Juli 2020 wieder durchführen. Details dazu finden Sie hier.


Martin L. hat gleich zwei Fliegen auf einen Schlag fotografisch sehr schön eingefangen.

Und viele prächtige Makrobilder sind entstanden.

Am Bach. Fotowochenende Spinas II/III

Gute Nacht, guten Morgen, gutes Frühstück, guter Alpaufzug, gute Fotografien. Bereits zwei Monate ist es her, doch noch in bester Erinnerung!
Die Alp ob Spinas GR ist eine wunderschöne Hochebene mit herrlichen Blumen und einem gluckernden Bach, der sich durch die Hochebene schlängelt. Motiviert haben wir uns der Wasserfotografie, aber auch der Makro- und der Landschaftsfotografie gewidmet. Einige Impressionen folgen unten.
Der Tag hat mit heiterem Sonnenschein gestartet. Beim Picknick zogen Wolken auf. Auf dem Rückweg reichte es noch kurz, um im Steilgelände den Bach zu fotografieren. Dank präziser Wetterprognose kehrten wir um 15:00 Uhr zum Hotel Spinas zurück; bereits eine Viertelstunde später regnete es kräftig.
Nächstes Jahr werden wir den FOTOSCHOOL-Workshop vom 3. bis 5. Juli 2020 erneut durchführen. Details dazu finden Sie hier.
Stative wurden fleissig auf die Steine gestellt, um die Kameras für Langzeitaufnahmen zu stabilisieren.
Es wurde fleissig fotografiert und die Bilder auf dem Display kontrolliert.

Eine Auswahl der Makrobilder:


Eine Auswahl der Wasserbilder, die sowohl mit langer wie mit kurzer Verschlusszeit gemacht wurden.
Beispielsweise hier fliesst das Wasser (lange Verschlusszeit):Und hier wird das Wasser eingefroren (kurze Verschlusszeit):

Auszug weiterer Wasserbilder vom FOTOSCHOOL-Workshop 2019:

Auftakt mit Sternenhimmel. Fotowochenende Spinas I/III

An einem Ort im Engadin, wo man nur per Bahn, Velo oder zu Fuss hinkommt, fand im Juli der FOTOSCHOOL-Workshop statt: in Spinas GR, das über fotogene Sujets und ein gemütliches Hotel mit direktem Bahnanschluss verfügt.
Erstes Fotosujet: Der Bahnhof. Das Gebäude wird nach mehr als 100 Jahren verschoben, weil es nach neuer Vorschrift zu nahe an der Fahrleitung steht.
Zweites Fotosujet, ohne Bild, da spielend: Die 100-jährige Kegelbahn. Denn selbstverständlich durfte nach getaner Arbeit am Freitagabend – Theorie-Block und gemeinsames Nachtessen – das gesellige Spiel nicht fehlen.
Drittes Fotosujet: Sternenhimmel. Um 23 Uhr funkelten die Sternen nämlich so prächtig, dass niemand der Gruppe widerstehen konnte, draussen in der Kälte zu lernen, wie man die Milchstrasse fotografiert. Da wir uns in einem Tal befanden, haben wir natürlich nur einen Teil der Milchstrasse gesehen, leider nicht das Zentrum. Dank eines Scheinwerfers, der auf den Wald gespenstisches Licht warf, sind stimmungsvolle Bilder von den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern gemacht worden.
Nächstes Jahr führen wir den FOTOSCHOOL-Workshop vom 3. bis 5. Juli 2020 erneut durch. Infos hier.

2 Fotoveranstaltungen an diesem Wochenende

In Bern und in Olten: Dieses Wochenende finden gleich zwei spannende Fotografie-Veranstaltungen in der Schweiz statt.
In der Hauptstadt findet die Werkschau Bern zum vierten Mal mit 40 Fotografen statt: 29.8. – 1.9.2019 im Kornhausforum. Info hier.
Zeitgleich findet in Olten zum zweiten Mal das IPFO – International Photo Festival Olten vom 28.–31.8.2019 statt. Mit vielen Vorträgen und zwei spannenden Ausstellungen: Info hier.
1. ICONIC IMAGES World Press Photo
2. SEEING AMERICA Harry Benson
Beide Veranstaltungen kann ich sehr empfehlen: Zur Inspiration sowie um sich mit anderen Fotografen zu treffen und auszutauschen. Schönes Wochenende!

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 6/6 – 3-Zr-Wohnung

Kleine Wohnungen gross darstellen. Nach diesem Motto experimentierten wir am letzten Kurstag des Lehrgangs Architektur- und Designfotografie. Die 3-Zimmer-Wohnung verfügt über eine zum Wohnraum hin offene Küche. Ein langer Gang, von dem die Bäder abgehen, führt zu den zwei Schlafzimmern.
Nachfolgend einige Bilder der Kursteilnehmenden und eine schöne Rückmeldung:

Brigitte Z. lobt: „Der Kurs Architektur- und Innendesignfotografie mit Christian war 1A von A-Z. Er hat keinen Aufwand gescheut, um uns sein grosses Wissen rund um die Architektur- und Innendesignfotografie, Bildbearbeitung und Workflow praxisnah und gut verständlich zu vermitteln. Auch hat er für uns modernste und exklusive Objekte zum Fotografieren organisiert.  Er nahm auch Spezialobjektive und weiteres nützliches Material für uns mit, das wir stets ausprobieren konnten. Die Kursdauer und –zeiten (4 Tage, einmal pro Woche) waren für mich perfekt. Ich kann den Kurs allen empfehlen, die sich für die Immobilienfotografie interessieren, speziell auch für Fachleute, die mit professionellen Fotos ihre Verkaufs- oder/und Mietobjekte in Dokumentationen und im Web präsentieren möchten. Ein grosses Dankeschön an Dich, Christian!“

 
 

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 5/6 – Loft

Luftige Loft. Der dritte Kurstag des Lehrgangs Architektur- und Innendesign-Fotografie fand hoch oben statt. Die zwei Loft-Räume – in der Mitte getrennt durch Küche und Bad – galt es ohne Verzerrung abzubilden. Herausfordernd war auch, die Aussicht aus den grossen Fenstern adäquat darzustellen. Voller Perspektiven, Licht und Varianten.

Das schöne Kursfeedback von Nadine V. freut die FOTOSCHOOL: „Top Locations, gutes Material, genialer Kurs! Christian war stets hilfsbereit und hat keinen Aufwand gescheut, uns sein grosses Wissen zu vermitteln. Dank der kleinen Gruppe konnte auf individuelle Fragestellungen gut eingegangen werden. Ich habe enorm profitiert und bin mir sicher, dass mir dieses neue Wissen bei meiner täglichen Arbeit als Immobilienmaklerin viel bringt. Herzlichen Dank! Ich werde dich und die Fotoschool gerne weiterempfehlen.“

 
 

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 2/6

Die Fassade – der erste Blick ist wichtig und zählt!
Das gilt bei der Porträt-Fotografie (Kursstart am 7. Mai 2018) wie auch bei der Immobilien-Fotografie (Kurs ab 27.8.18). Faszinierend ist das Fotografieren von Gebäudehüllen mit dem Tilt-Shift-Objektiv. So kann man Fassaden ohne stürzende Linien abbilden.
Beachte die ‚fallenden‘ Senkrecht-Linien am äusseren Bildrand bei der Fotografie ohne Tilt-Shift-Objektiv, also mit normalem Objektiv.Aufgenommen mit dem Tilt-Shift-Objektiv stehen sämtliche Senkrecht-Linien auch senkrecht im Bilde.
Das Tilt-Shift-Objektiv ist zudem ein wertvoller Helfer in Innenräumen: Es verhilft der Kamera zur idealen Höhe in Bezug zum Objekt. Damit verhindert man den Effekt des Perspektiven verzerrenden ‚Aufwärts- und Abwärts-Schauens‘ mit den unliebsam verkrümmten Linien.
Einige Fassaden-Impressionen des aktuellen Lehrgangs Architektur- und Innendesign-Fotografie:


 

Vernissage der Fotoausstellung in der Braui in Pfäffikon ZH

Schottland-Fotoausstellung: Keine Vernissage ohne Whisky-Tasting!
Im Beisein der beiden Fotografen Hanspeter Hirzel und Christian Weymann wurde die Fotoausstellung in der Braui in Pfäffikon ZH letztes Wochenende feierlich eröffnet.
SCHOTTLAND – WILD UND VERFÜHRERISCH (noch bis 30. Juni 2018)
Während die Mehrheit der 60 Gäste inmitten der zauberhaften Fotografien der Whisky-Degustation frönte, hielt die Jungmannschaft von Christian Weymann die Impressionen aus einem ganz anderen Blickwinkel fest:Dem jungen Fotografen (Alexander, 15) wurde inmitten der vielen Whisky-Duftnoten angeheitert zumute – doch die ebenso unscharfen wie spannenden Bilder inspirieren.

Und der Film der 13-jährigen Kamerafrau Franziska reflektiert die Abendveranstaltung mit Teenager-Augen. Eine Fotoausstellung für viele Sinne!

 
 

Männer in der Studio- und Porträtfotografie

Ein Mann – drei Charakteren. Ob als Motorrad-Biker, als Schotte im Kilt oder als einsamer Cowboy, stets posierte unser Model geduldig und versuchte all unseren Regie-Wünschen nachzukommen. Im diesjährigen Fotoschool-Kurs Männerporträts (nächster Kurs: 18. Juni 2018 – Anmeldung hier) übten wir sowohl im Studio als auch draussen unser Model bestmöglich in Szene zu setzen.
Im Studio versuchten wir mit Hilfe von hartem Licht die Gesichtszüge und den Charakter per se zu betonen. Später unter freiem Himmel – on Location in Pfäffikon ZH – übten wir das Zusammenspiel von Sonnenstrahlen und Blitzlicht. Wir setzten auf das HS-Blitzen, damit wir auch bei ultrakurzen Verschlusszeiten von 1/125sec. den Blitz verwenden konnten. Fotografieren ‚on Location‘ dreht sich immer um die herausfordernde Frage, wie die Umgebung mit dem Model hervorragend zu kombinieren ist. Seht selbst, welche aussagekräftigen Bilder im Kurs entstanden sind…:

Lichtformer für die Studio- und Porträtfotografie 2/2

Was der Zauberstab ist für den Zauberer, das ist der Lichtformer für den Fotografen: Es geht ohne, aber magisch besser mit – speziell im Studio! Dementsprechend erpicht aufs Ausprobieren waren die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer des diesjährigen Lichtformer-Kurses (nächster Lichtformer Workshop: 28.5.2018). Der traditionelle Projektor, der achteckige Okta 75, der schirmförmige Para 88 mit und ohne Wabe sowie die Softbox 100x60cm standen bereit – und mitten drin unser Model Sabrina, eine professionelle Tänzerin.
Der Entstehungsprozess nachfolgender Fotografien – von oben links nach unten rechts – war erhellend. Anfänglich haben wir nur mit Projektor und Okta gearbeitet: Mittels Projektor haben wir Muster auf Sarina projiziert und gleichzeitig mit dem Okta die dunklen Stellen aufgehellt.
Verschiedene Beleuchtungseffekte haben wir mit dem achteckigen Okta 75 ausgelotet, zuerst ohne und dann mit Wabe, um das Licht gezielt auf das Gesicht zu bringen. Ab den Bildern mit Hut haben wir mit dem Para 88 gearbeitet.
Bei den letzten zwei Bildern haben wir eine Softbox 100x60cm verwendet, unter anderem mit spezieller Technik, so dass nur ganz schales Licht auf das Model fiel. Abrakadabra!