Astrofotografiekurs

Der Weihnachtsstern, weit sichtbar mit Schweif und andere Sterne, faszinieren die Menschheit seit jeher. Himmlische Zeiten sind kostbar. Auch unser Sternenhimmel-Workshop erntete viel Lob. Vielen Dank für die schönen Rückmeldungen!hanspeter_bachtel-2Feedback von Roman
Es war ein gelungener, lehrreicher Abend. Neben den fotografischen Erkenntnissen haben mich vor allem auch die astronomischen Ausführungen von Martin über die Sternenbilder und den facettenreichen Sternenhimmel fasziniert. Eure Hilfsbereitschaft und Euer Engagement haben mich sehr gefreut!
Feedback von Hanspeter
Hallo Cornelia und Martin! Ich kann Euch beiden nur danken für diesen tollen und sehr interessanten Kurs, welchen ich sicher jedem nur empfehlen kann. Um deinen Support mit den Einstellungshilfen an meiner Nikon bin ich sehr froh gewesen. Obwohl ich natürlich den Weissabgleich wieder vergessen habe, trotz deiner und Martins Intervention. Die Erklärungen von Martin über all die Namen von den „leuchtenden Punkten“ am Himmel war sehr interessant.
Der Kurs „Faszination Sternenhimmel von der Planung bis zum fertigen Bild“ ist wirklich empfehlenswert. Wir hatten natürlich optimale Voraussetzungen, sternenklares Wetter für die Nachtaufnahmen mit ganz guter Betreuung durch Martin und Cornelia mit Kaffee und Guetzli bei sommerlichen Temperaturen, sowie nebliges Wetter für die Bearbeitung der Bilder mit Ligthroom und StarStax für die Strichspuren. Das gute Wissen von Martin über alle dies Himmelskörper ist unglaublich. Es hat mich motiviert, mich weiterhin mit Langzeitbelichtungen von Sternen zu beschäftigen.

Feedback von Andi
Für mich war der zweite Abend sehr faszinierend, ja sogar ein WOW-Erlebnis! Mein Kursziel war es, ein schönes Foto der Milchstrasse abzulichten. Ich hätte jedoch nicht damit gerechnet, dass wir in nur wenigen Fahrminuten Orte erreichen können, an denen die Milchstrasse so schön abzulichten ist. Es ist also tatsächlich möglich mit einer APS-C Kamera nicht weit von zuhause, die gleichen Resultate zu erzielen, wie ich sie von Internetfotos kannte. Mit dem erlernten Know-how war es mir möglich, auch selbst die Milchstrasse abzulichten. Ich freue mich bereits jetzt auf den Frühling, wenn ich weiter üben kann! An dieser Stelle möchte ich euch danken.
Gesammeltes Feedback nach dem Bearbeitungstag am Computer:

  • Ich habe es geschätzt, dass es nicht nur um das Sterne Fotografieren ging, sondern dass Martin so vieles zu sagen wusste und ich dabei vieles über die Sterne, die Sternbilder und Planeten erfahren durfte.
  • Ich fand es super, dass wir am Einführungsabend in einer etwas helleren Nacht unterwegs waren. Dies gab mir Sicherheit und ich konnte die wichtigen Handgriffe üben, was mich in der dunklen, mondlosen Nacht sehr unterstützt hat.
  • Das Hintergrundwissen, also nicht nur die Technik, zu unserem Sternenhimmel erzählt zu erhalten, war genial.
  • Im Bearbeitungskurs half es mir, dass wir ein Bild ‚step by step‘ gemeinsam erarbeitet haben, das gab mir einen guten Einblick in die Bildoptimierung.
    Was ich sehr schätzen würde ist, wenn Photoshop auch als Bearbeitungstool genutzt würde.
  • Danke herzlich für das grosse Engangement für die Sache. Es geht in diesem Kurs nicht nur um Technik bei Aufnahme und Bearbeitung…es geht um die Sache, sprich den Sternenhimmel, selbst!

Sterne vor der Haustür

Wo sind die Sterne geblieben? Das helle Siedlungslicht dominiert die Nacht. Aber zum Glück liegt die Fotoschool nicht weit weg vom Pfäffikersee und dem 1115 Meter über Meer liegenden Bachtel. Da, fast vor der Haustüre, funkeln die Sterne zum Greifen nah und warten darauf fotografiert zu werden.
Diese Nachtfotografien entstanden auf dem Bachtel. Weiss der Geier, wie diese faszinierenden Sternenbilder gemacht werden!? Jedenfalls wir wissen es. Gerne geben wir die Tipps weiter:
001_img_6360-bearbeitet
– In bewohnten Gegenden muss man zuerst die dunklen Standorte wie Seeufer, Hügelkuppen oder Waldlichtungen ausfindig machen.
– Man muss berücksichtigen, dass die Sterne nicht zu jeder Jahreszeit gleich intensiv zu sehen sind. Auf diesen Bildern lässt die Intensität der Milchstrasse schon nach. Gut zum Fotografieren eigenen sich die Sommermonate Mai bis September. Die ‚Wintermilchstrasse‘ wirkt indes eher schwach.
– Nebst Kälteresistenz, Geduld und hilfreichem Kameramaterial braucht es unabdingbar gewisses Fachwissen, beispielsweise bezüglich Zusammenspiel von Brennweite und längst-möglicher Verschlusszeit.
Martin Rusterholz kennt das Firmament, wie es nur wenige kennen: Er weiss alles über die Sterne, die Bewegung der Sterne und was beim nächtlichen Fotografieren zu beobachten und zu beachten ist. Mit Vergnügen gibt er sein Fachwissen weiter im fotoschool-Kurs „Faszination Sternenhimmel. Von der Planung bis zum fertigen Bild“. Der nächste Kurs findet im Sommer 2017 statt.
Übrigens: Gelungene Sternenbilder kann man mit einer ganz normalen Spiegelreflex- oder Systemkamera machen. Für die nachfolgenden Bilder wurde eine Fuji x Pro2 verwendet.

004__dsf2997
Bachtelturm mit Milchstrasse

Nachtbilder wirken besonders spannend, wenn der Sternenhimmel in Kombination mit einem Gegenstand aufgenommen wird. Es muss nicht immer ein Geier sein. Auch das Spiel mit dem Bachtel-Turm wirkt dramatisch.

In den Bergen kommen wir dem Universum näher

Sternenklare Neumondnacht. Das Universum scheint zum Greifen nah zu sein. Neulich, Ende August, fotografierte Schulleiter Christian Weymann den fantastischen Sternenhimmel im Engadin. Aufgrund der Höhe (1500m ü. M.) und der geringen Luftverschmutzung ist die feurige Milchstrasse gut sichtbar.

001__dsf2882-bearbeitet
Milchstrasse über Zernez

002__dsf2896-bearbeitet
Milchstrasse und Eisenbahn (RHB) bei Zernez

Dann ziehen Wolken auf. Durch die Wolkenfetzen und die Lichtverschmutzung vom Oberengadin wirkt es, als ob der Himmel bald zu brennen anfängt. Der Feuerpfeil unten rechts ist die Rhätische Bahn auf der Fahrt durch die Nacht…
Der nächste Kurs „Guten Abend, gute Nachtfotografie“ ist leider bereits ausgebucht (29.09.2016). Die Kurse 2017 werden demnächst hier ausgeschrieben.

Rückblick zu den Sternen….

Die Nacht zum Tag gemacht und wie es weiter ging….
0002__MG_6846-2 PhilippAm 2. Kursabend unseres Workshops „Faszination Sternenfotografie“ trafen sich die sieben TeilnehmerInnen und drei weiteren Interessierte im warmen Restaurant auf der Alp Scheidegg.
Nach einem wunderschönen Sonnentag zogen gegen Abend immer mehr Wolken auf. Eine Herausforderung… Denn in der Sternenfotografie bestimmt das Wetter, wann fotografiert werden kann. Ganz gelöst konnte die Stimmung also noch nicht sein, doch die Hoffnung, dass der wolkenverhangene Himmel sich lichtet war gross. Und die Hoffnung hat gesiegt. Wenigstens für ein paar Stunden.
So begab sich die Gruppe an den Aufnahmeort. Nach einer kurzen Einführung von Martin Rusterholz (Astrofotograf) verteilten sich alle und suchten einen optimalen Standort um die Milchstrasse, Strichspuraufnahmen oder Sternbilder aufzunehmen. Gelerntes vom ersten Kursabend konnte gut umgesetzt werden und auch die wichtigen Einstellungen an der Kamera wurden im Dunkeln schon besser gefunden. Es zeigte sich, dass vereinzelte Wolken die Dramaturgie im Bild noch interessanter gestalten konnte.
Durch die Dunkelheit der Nacht entstand eine ruhige, staunende und persönliche Stimmung unter den Anwesenden. Es wurde gemeinsam über die Schönheit des Himmels gestaunt, Fragen zu den Plejaden und anderen Sternbilder gestellt oder es kamen auch Gedanken zur Achtlosigkeit im Umgang mit Licht auf, denn die Lichtverschmutzung über den Ortschaften war deutlich zu sehen.
Nachdem der Kaffee/Tee und Kuchen genossen wurde, beendeten die aufziehenden Wolken gegen 01 Uhr morgens den Kursabend und alle machten sich bereichert auf den Heimweg.
Neugierig konnte man nun am Bearbeitungstag sein. Wie um alles in der Welt wird aus einem eher dunklen Bild eines, dass die gesehene Schönheit wiederspiegeln kann? So wurden also Strichspuren gestackt und die Milchstrasse etc. vorwiegend in Lightroom herausgearbeitet.
Am Schluss entstanden Bilder, welche mehr als Worte sagen.

Die Nacht zum Tage gemacht…

…haben wir an unserem ersten Abend des neusten Coaching-Kurses „Faszination Sternenhimmel – von der Planung bis zum fertigen Bild“. Unter besten Bedingungen und bei einem herrlichen Vollmond konnten die Teilnehmenden erste Versuche starten. Unter der Leitung von Martin Rusterholz, Astro-Fotograf, wurden die Anwesend zuerst mit der  Theorie der Sternenfotografie vertraut gemacht. Anschliessend begab sich die Gruppe Richtung Hermatswil und übten sich im neu erfahrenen Wissen bis spät in die Nacht.
Teilnehmer Marcel W. schrieb uns per Mail: „Letzter Freitag war echt super; ich war einfach noch nicht müde genug und hab noch zwei Stunden in Gerlisberg (hinter Kloten) weiter gemacht:-)!“ Freuen uns sehr über solche Komplimente und hoffen, dass wir auch am kommenden Kursabend den Erwartungen gerecht werden können. 
001_DSCF9893
Bild aufgenommen am:
Freitag, 28.8.2015, 22.35 Uhr

Weisst du wieviel Sternlein stehen…

Vorbereitend auf unser Fotocoaching „Faszination Sternenhimmel“ hat auch Christian Weymann seine Kamera auf die Milchstrasse gerichtet und einige tolle Aufnahmen gemacht. Angespornt durch die Tatsache, dass das Fotocoaching in kürzester Zeit ausgebucht war, entstanden diese Aufnahmen am14.7.2015 im Zeitraum zwischen 11:30 und 01:00, im Bündneroberland Tschamut / Disentis. Die Aufnahmen werden dann auch sicherlich Bestandteil der Schulungsunterlagen sein.
DSCF9219-Bearbeitet

Holen Sie die Sterne vom Himmel….

Mit unserem neusten Fotocoaching holen Sie sich die Sterne vom Himmel! Zwar geht es in diesem Kurs nicht um die klassische Astrofotografie, bei der eine aufwendige Ausrüstung (Teleskop, Montierung etc.) notwendig ist. Mann und Frau ist dem Himmel aber doch etwas näher.
Der Nachthimmel und die Sterne üben auf uns Menschen eine grosse Faszination aus (die Sonnenfinsternis hat’s gezeigt…). In unserem neusten Kurs „Faszination Sternenhimmel – Von der Planung bis zum fertigen Bild“ beantworten wir Ihnen alles rund um die Nachtfotografie und zeigen Ihnen, wie Sie mit Ihrer eigenen Fotoausrüstung Sternenkonstellationen oder die Milchstrasse in einem Bild festhalten können. Sie lernen, wie Sie Strichspuraufnahmen fotografieren und welche Kriterien für den geeigneten Standort wichtig sind. Das Coaching findet voraussichtlich Ende August statt. Weitere Informationen folgen demnächst und umgehend.
Mit den folgenden Bildern möchten wir Sie „gluschtig“ machen. Die Aufnahmen stammen von Stephan Ramoni. Stephan absolvierte bei uns einige Lehrgänge und Kurse. Wir freuen uns sehr, dass er uns einige seiner Bilder für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat.