Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 6/6 – 3-Zr-Wohnung

Kleine Wohnungen gross darstellen. Nach diesem Motto experimentierten wir am letzten Kurstag des Lehrgangs Architektur- und Designfotografie. Die 3-Zimmer-Wohnung verfügt über eine zum Wohnraum hin offene Küche. Ein langer Gang, von dem die Bäder abgehen, führt zu den zwei Schlafzimmern.
Nachfolgend einige Bilder der Kursteilnehmenden und eine schöne Rückmeldung:

Brigitte Z. lobt: „Der Kurs Architektur- und Innendesignfotografie mit Christian war 1A von A-Z. Er hat keinen Aufwand gescheut, um uns sein grosses Wissen rund um die Architektur- und Innendesignfotografie, Bildbearbeitung und Workflow praxisnah und gut verständlich zu vermitteln. Auch hat er für uns modernste und exklusive Objekte zum Fotografieren organisiert.  Er nahm auch Spezialobjektive und weiteres nützliches Material für uns mit, das wir stets ausprobieren konnten. Die Kursdauer und –zeiten (4 Tage, einmal pro Woche) waren für mich perfekt. Ich kann den Kurs allen empfehlen, die sich für die Immobilienfotografie interessieren, speziell auch für Fachleute, die mit professionellen Fotos ihre Verkaufs- oder/und Mietobjekte in Dokumentationen und im Web präsentieren möchten. Ein grosses Dankeschön an Dich, Christian!“

 
 

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 5/6 – Loft

Luftige Loft. Der dritte Kurstag des Lehrgangs Architektur- und Innendesign-Fotografie fand hoch oben statt. Die zwei Loft-Räume – in der Mitte getrennt durch Küche und Bad – galt es ohne Verzerrung abzubilden. Herausfordernd war auch, die Aussicht aus den grossen Fenstern adäquat darzustellen. Voller Perspektiven, Licht und Varianten.

Das schöne Kursfeedback von Nadine V. freut die FOTOSCHOOL: „Top Locations, gutes Material, genialer Kurs! Christian war stets hilfsbereit und hat keinen Aufwand gescheut, uns sein grosses Wissen zu vermitteln. Dank der kleinen Gruppe konnte auf individuelle Fragestellungen gut eingegangen werden. Ich habe enorm profitiert und bin mir sicher, dass mir dieses neue Wissen bei meiner täglichen Arbeit als Immobilienmaklerin viel bringt. Herzlichen Dank! Ich werde dich und die Fotoschool gerne weiterempfehlen.“

 
 

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 4/6 – Blaue Stunde

Im Herbst klappte es, doch diesen Frühling nicht: Das Wetter spielte nicht mit. Wer während der ‚Blauen Stunde‘ ein Gebäude fotografieren möchte, braucht zwingend gute Witterung.
Eine Kurzanleitung, um ein Gebäude zur Dämmerungszeit schön in Szene zu setzen:

  • bei Petrus gutes Wetter bestellen
  • alle Vorbereitungen VOR dem Sonnenuntergang tätigen
  • in allen Zimmern mit Fenstern, die man auf dem Bild sieht, das Licht anzünden
  • Aussenbeleuchtung anzünden
  • Kamera bereit stellen, denn die Blaue Stunde dauert nur etwa eine Viertelstunde.

Nachfolgend sieht man eindrücklich, wie dasjenige Foto mit dem angezündeten Aussenlicht (hinten links) spannender wirkt als dasjenige mit reduzierter Erdgeschoss-Beleuchtung.


 
 
 

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 3/6 – Bauernhaus

Wer sich der Innendesign-Fotografie eines Bauernhauses widmet, merkt schnell: Die Herausforderung steckt in der Kombination des relativ dunklen Innenraums mit dem hellen Aussenraum.
Einerseits kann dies mithilfe korrekter Blitztechnik gelöst werden. Andererseits lässt sich ein gutes Bildresultat erzielen, wenn man zwei Bilder zusammenfügt (je eines mit richtiger Belichtung für den Innenraum respektiv für den Aussenraum).
Nachfolgend einige Bilder der Kursteilnehmenden, die schön aufzeigen, wie moderner Bad- und Küchenausbau inmitten eines historischen Gebäudes perfekt in Szene gesetzt werden können.


 
 

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 2/6

Die Fassade – der erste Blick ist wichtig und zählt!
Das gilt bei der Porträt-Fotografie (Kursstart am 7. Mai 2018) wie auch bei der Immobilien-Fotografie (Kurs ab 27.8.18). Faszinierend ist das Fotografieren von Gebäudehüllen mit dem Tilt-Shift-Objektiv. So kann man Fassaden ohne stürzende Linien abbilden.
Beachte die ‚fallenden‘ Senkrecht-Linien am äusseren Bildrand bei der Fotografie ohne Tilt-Shift-Objektiv, also mit normalem Objektiv.Aufgenommen mit dem Tilt-Shift-Objektiv stehen sämtliche Senkrecht-Linien auch senkrecht im Bilde.
Das Tilt-Shift-Objektiv ist zudem ein wertvoller Helfer in Innenräumen: Es verhilft der Kamera zur idealen Höhe in Bezug zum Objekt. Damit verhindert man den Effekt des Perspektiven verzerrenden ‚Aufwärts- und Abwärts-Schauens‘ mit den unliebsam verkrümmten Linien.
Einige Fassaden-Impressionen des aktuellen Lehrgangs Architektur- und Innendesign-Fotografie:


 

Schöner Wohnen – Architektur-Fotografie 1/6

Wunderbare Bilder von schönen Gebäuden anzuschauen ist ein Genuss! Das anspruchsvolle Handwerk, das hinter der Designfotografie steckt, wurde kürzlich im Lehrgang „Architektur- und Innendesign-Fotografie“ vermittelt (4 Tage, erneut ab 26.8.2018). Wie rückt man Bauten ins beste Licht, um eine ansprechende Dokumentation zusammenzustellen, beispielsweise für Bauvorhaben, Vermietung, Verkauf oder Firmenprodukte im Bereich Holz-, Stahl- oder Küchenbau?
Der erste Kurstag war der Theorie gewidmet: Allgemeines Rüstzeug, Bildoptimierung und -bearbeitung.
Den zweiten Kurstag verbrachten wir fotografierend in einer Wohnung mit neulich renoviertem Dachstock, der dank sichtbarer Stahlkonstruktion stützenfrei ist. Modern wirkt auch das Schlafzimmer samt Sauna. Das erste Obergeschoss präsentiert sich im Stil der 70er Jahre, dem Zeitpunkt der Gebäudeerstellung.
Die nachfolgenden Bilder stammen alle von Fotoschool-Teilnehmenden der letzten zwei Lehrgänge: Schöner Wohnen mit schönen Fotografien!


Fotografie mit Niveau: Das Schlafzimmer mit Dusche und Sauna wirkt spannend dank verschiedener Ebenen im selben Raum.

Fotografie von Details: Die Kunst der Perspektive und Ausleuchtung.

Fotografie verschiedener Bauepochen: Das erste Obergeschoss aus den 70er Jahren.

 

Architektur-Lehrgang: Grosse Räume

Kleine Wohnungen ansprechend zu fotografieren, das ist die eine Herausforderung. Grosse Hallen und Lofts mit ausgeprägtem Lichteinfall realistisch darzustellen, das ist die gegensätzliche Herausforderung und benötigt eine Methode in drei Schritten. Mit Vergnügen widmeten wir uns dieser Aufgabe während des Lehrgangs für Architektur- & Innendesign-Fotografie, – Hinweis: nächster Kurs startet am Mo. 11. Sept.2017, Anmeldung hier. Die fotografisch zu erfassende Loft-Wohnung war atemberaubend: Der grosse Wohn- & Essbereich mit offener Küche, flankiert von einem Schlafzimmer mit Bad und Gästetoilette, führte auf einen Balkon mit grandioser Sicht über Pfäffikon, See und Alpenkamm.
Die eigentliche Herausforderung beim Fotografieren grosser Räume besteht darin, dass diese nur mit mehreren Aufnahmen erfasst werden können. Sind zusätzlich Fenster vorhanden, wirkt der Lichteinfall erschwerend.
In drei Schritten haben wir die Aufgabe gemeistert: Zuerst haben wir pro Standpunkt zwei unterschiedlich belichtete Aufnahmen gemacht – einmal korrekt belichtet für den Innenraum und einmal mit ausreichender Belichtung für den Aussenraum.
Zweiter Schritt: Die für den Aussenraum (links) und die für den Innenraum (Mitte) jeweils korrekt belichtete Fotografie haben wir mittels Computerprogramm ‚Lightroom‘ zu einem neuen Bild mit ausgewogenem Kontrast zusammengefügt (rechts).
Dritter Schritt: Dreimal haben wir dieses Verfahren angewendet, um dann aus den drei Design-Bildern ein vollständiges Panoramabild zu erstellen. So kann die grosse Loft adäquat in einem einzigen Bild dargestellt werden: Eine moderne, lichtdurchflutete Räumlichkeit mit grandioser Aussicht.
Edel war auch das Bad konzipiert. Selbst das neue Nikon-Objektiv 19mm TS (TS steht für die Technik ‚Tilt Shift‘; tilt=schwenken, shift=verschieben) reichte nicht aus, um den grosszügigen Waschtisch in einem einzigen Bild zu erfassen. Dieses Problem liess sich aber gut lösen mittels vorher beschriebener Panoramatechnik: Wir haben drei Bilder vom identischen Standort aufgenommen – linker, mittlerer und rechter Bereich des Raumes – und dann die drei Fotografien im Lightroom zusammengesetzt. Diese Technik eignet sich generell für die Aufnahme von grossen Objekten in nicht sehr tiefen Räumen.


 
 
Wunderbare Loft-Impressionen sind dank der Workshop-Teilnehmenden entstanden:


 

Architektur-Lehrgang: Fassaden

Drinnen, draussen, dazwischen. Am dritten Kurstag des Architektur-Lehrgangs betrachteten wir einige Immobilien genauer von aussen. Wie sieht eine Loft-Wohnung von aussen aus? Wie wirkt eine neue Überbauung mit 145 Wohnungen? Je nach Jahreszeit, Witterung und Blickwinkel kann man einen anderen Eindruck von ein und demselben Gebäude vermitteln. Der Fotograf und die Fotografin haben es in der Hand!
Beim Betrachten dieser neuen Wohnsiedlung faszinierte uns die Fassadengestaltung. In Variation haben wir die grossen Kuben und die spannenden Fenster-Reflektionen fotografisch ins beste Licht gesetzt.
 


 

Architektur-Lehrgang: Die Blaue Stunde

Bis zur so genannten Blauen Stunde haben wir am dritten Kurstag des Architektur-Lehrgangs gearbeitet. Die Blaue Stunde wird jene Dämmerungszeit genannt, wenn bei klarem Wetter mit blauem Himmel die Sonne schon untergegangen ist, die dunkle Nacht aber noch nicht vollständig angebrochen ist.
Wer faszinierende Gebäudefotos zur Blauen Stunde schiessen möchte, dem empfehlen wir folgende Punkte in die Projektplanung einzubeziehen: Erstens werden alle Fenster beleuchtet (wichtig: offene Fenster- und Rollläden) und zweitens wird die Aussenbeleuchtung vollständig eingeschaltet.
Zum Auslösezeitpunkt dieses Bildes herrschte noch helle Dämmerung, so dass die Fensterbeleuchtung etwas fad wirkt. Noch sind nicht alle Aussenlichter eingeschaltet (fehlend: unten links).

Nur wenige Minuten später wurde dieses Bild gemacht: Alle Aussenlichter sind nun in Betrieb. Zudem ist die Blaue Stunde ausreichend dunkel, so dass die Fenster- und Fassadenbeleuchtung hervorragend zur Geltung kommt. Dieses Bild illustriert schön, wie eine Immobilie auch ’nachts‘ vielversprechend fotografiert werden kann.
 

Architektur-Lehrgang: Ein schwieriges Objekt

Auf der Suche nach hervorragenden Immobilienfotografien lockte es uns ganz nach oben! Selbstverständlich blieben wir am ersten Kurstag des Architektur-Lehrgangs noch ganz auf dem Boden: Theorie und Bildbearbeitung. Am zweiten Tag indes stiegen wir hoch hinauf in eine verwinkelte Maisonette-Dachwohnung. In der Tat ein schwieriges Objekt, denn solche Räumlichkeiten ansprechend zu fotografieren ist Herausforderung pur.
Dasselbe Bad, zwei verschiedene Ambiente: Bei diesen zwei Fotografien erkennt man treffend, wie der Weissabgleich die Stimmung der Bildes beeinflusst. Das Bad kann warm (links) oder kalt wirken (rechtes Bild). Ebenfalls ist die Aufnahmehöhe entscheidend: Links hat man das Gefühl, den Raum aus einem natürlichen Blickwinkel zu betrachten. Bei der rechten Aufnahme wirkt alles zu hoch.

Dasselbe Fenster, zwei verschiedene Perspektiven: Der Bildzuschnitt – mit oder ohne Wände – bewirkt verschiedene Raumhöhen und lässt den Balkonausgang unterschiedlich wirken. Bei der rechten Fotografie wurde ein stärkerer Weitwinkel von 19mm verwendet (linke Aufnahme: 17mm). Winzige zwei Millimeter machen enorm viel aus, wenn es um die Darstellung der Perspektive geht – bitte nie unterschätzen!

Gleicher Aufnahmezeitpunkt, doch eine unterschiedlich helle Wohnung: Links erlebt man den Raum bei „Tageslicht an bedecktem Tag“. Bei der rechten Aufnahme wurde mit Blitz gearbeitet – die Wohnung wirkt deutlich heller, wärmer und gemütlicher.
Nachfolgend weitere Impressionen des zweiten Kurstages in der schönen Maisonette-Wohnung.