Einsteiger-Workshop «Grundlagen der Spiegelreflexkamera»

Unser Basis-Workshop «Grundtechnik der digitalen Spiegelreflexkamera» beinhaltet Themen wie «Arbeiten mit der Blendenwahl», «Schärfentiefe», «Zeitwahl» und «einfache Bildgestaltung». Anhand von praktischen Übungen unterwegs am Pfäffikersee vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Themenbereiche, setzen das Gelernte um und vertiefen so ihre persönliche Arbeit mit der Spiegelreflexkamera.

Weil es sich um einen Basis-Workshop handelt, bedarf es keiner besonderen Voraussetzung für den Besuch. Der Kurs findet an zwei Abenden und an einem ganzen Tag statt (1. Abend: Einführung. 2: Ganzer Tag Praxis. 3. Abend Bildbesprechung und Analyse). Der Workshop ist auch als Geschenk-Gutschein unter www.fotoschool.ch erhältlich.

Perspektive durch die Optik: das Weitwinkel-Objektiv lässt die Linien «zusammenlaufen».

Grundlagen Spiegelreflexkamera | Fotoschool Pfäffikon ZH

Grundlagen Spiegelreflexkamera | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spiel mit Schärfe und Schärfentiefe. Wo soll das Bildobjekt scharf sein und wo unscharf.

Durch die Verschlusszeit Wasser „zum Stehen“ (einfrieren) bringen…

Grundlagen Spiegelreflexkamera | Fotoschool Pfäffikon ZH

Fotografieren mit Spiegeln im «Anno 1914»

Bei der Zeitreise ins «Anno 1914» im Tösstal (Juckern) konnten sich neben den Schauspielern und Statisten auch die Besucherinnen und Besucher verkleiden – die entsprechenden Requisiten und Stylingdienste wurden zur Verfügung gestellt. Ich nutzte die vorhandenen Spiegel, um die Stimmung fotografisch festzuhalten.

Fotografieren mit Spiegeln | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit bildrechtlich alles korrekt läuft, habe ich die Anwesenden auf meine Arbeit aufmerksam gemacht. Gerade bei öffentlichen Anlässen bedarf es trotz der Menschenmenge Fingerspitzengefühl.

Alle Aufnahmen mit der Leica Monochrom, ohne Blitz.

 

Gegenlichtaufnahmen in der «Anno-1914-Weberei»

Bei meinem fotografischen Rundgang durch die «Anno-1914-Weberei» im Tösstal (Juckern) gelangte ich auch zu den Stoff-Verarbeitern und Nähern. Hier war die Herausforderung, dass das Licht lediglich von einer Seite kam. Das lässt dafür sehr schöne Gegenlicht-Aufnahmen zu. Die knappe Schärfentiefe und die schwarz-weiss Kontraste passen zu diesem Setting. 

Gegenlichtaufnahmen | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hatte das grosse Glück, dass an diesem Tag die Näher des Nähmaschinen-Museums Dürnten ihre über 100-jährigen Maschinen vorführen durften. Die zwei Herrn passten perfekt in die Szenerie und Stimmung. Danke Roni Schmied und Tino Jaun.

Alle Aufnahmen sind mit der Leica Monochrom ohne Blitz gemacht.

 

Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen – so klappt’s

Das Rattern ist schon von weitem zu hören. Vor Ort ein «ohrenbetäubender» Lärm. Unter diesen Bedingungen wurde früher in den Webereien und nachgestellt in der SRF-Doku «Anno 1914» bei Juckern im Tösstal gearbeitet. Kleine und grosse mechanische Details, welche in der heutigen elektronisch gesteuerten Welt kaum mehr anzutreffen sind, konnten besichtigt, bestaunt und in meinem Fall fotografisch in einer Bildserie festgehalten werden.

Schlechte Lichtbedingungen | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Räumlichkeiten herrschten sehr schlechte Lichtbedingungen, so entschied ich mich mit der Leica Monochrom und hoher ISO zu arbeiten. An Objekten und fototechnischen Herausforderungen fehlte es nicht. So war es zum Beispiel spannend, die Bewegung des hin- und herschnellenden Webschiffchens, welches durch einen Schlag auf die andere Seite geschleudert wurde, einzufangen. Gerade bei Aufnahmen von mechanischen Geräten lohnt sich der fokussierte Blick und die Wahl einer kleinen Blendenzahl. 

Bei der Bildserie auf dieser Seite zeigt sich das bei den gespannten Fäden oder beim Zahnrad. Das eine Detail (einzelner Faden, Staubpartikel auf dem Rad) wird hervorgehoben und die «unwichtigen» Nebenobjekte (die gesamte Maschine) verschwinden in der Unschärfe. Alle Aufnahmen erfolgten ohne Blitz, dafür mit einer hohen ISO-Zahl.

 

Schwarz-Weiss Fotografie – Harmonie von Gegensätzen

Das Schwarz-Weiss Modul erstreckte sich über zwei Abende. Am ersten Abend ging es darum, wie viele Helligkeits- beziehungsweise Lichtwerte die Kamera abbilden kann. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren erstaunt, dass die Kamera zehn Werte abbilden kann. 

Welche Art von Fotografie eignet sich für Schwarz-Weiss Aufnahmen und worauf muss man bei der Wahl der Sujets achten? Auch diese Fragen wurden beantwortet. Zu guter Letzt stand die Einführung von Lightroom für die Umwandlung auf dem Programm.

Am zweiten Abend haben wir die Kenntnisse von Lightroom vertieft und Silver Efex von nikcollection kennengelernt. Im weiteren Verlauf des Abends konnten die Teilnehmenden die eigenen Bilder bearbeiten und das Gelernte umsetzen. Christian Weymann beantwortete sämtliche Fragen und unterstützte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der praktischen Umsetzung.

Die Bilder lassen sich sehen. Zum Beispiel das «Alte Haus von Rocky Docky» in Spitzbergen und weitere Landschaftsbilder, Portraits, Städte- und Makroaufnahmen.

Aussage von Teilnehmerin Monika:

«Das Modul Schwarz- Weiss Fotografie hat mir die Augen geöffnet und mir einen neuen Anstoss für die Kreativität der Fotografie gegeben. In deinem Modul habe ich gelernt, dass es alles andere als langweilig ist, die Welt auch mal in Schwarz-Weiss betrachten zu dürfen.»

Schwarz-Weiss Fotografie | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurs für Nachtfotografie in Zürich

Bei bestem Spätsommerwetter erlebten die Teilnehmenden den ersten Abend des Moduls «Guten Abend, gute Nachtfotografie» in Zürich. Vom Sonnenuntergang hinter dem Uetliberg, über die blaue Stunde am Limmatquai bis hin zu den Lichtspuren am Bellevue-Platz – manch spannendes Bild entstand.

Ghost in der Zürcher Altstadt? Oder schemenhaftes Fotografieren…

Kurs für Nachtfotografie Zürich | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welcher Haken hat dieses Bild?

Kurs für Nachtfotografie Zürich | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer wieder schön, unser Zürich!

 

Sportler-Portraits: Das Hobby als Eisbrecher

Chris hat sich im Semesterlehrgang Studio-Portrait mit Sportler-Portraits befasst. Hier das Ergebnis und Fazit. Chris setzte einen Vater mit seiner Tochter in Szene. Beide sind sehr sportlich und üben von Fussball über Karate bis zu Klettern mehrere Sportarten aus. Die Vermischung von Sportler-Portraits und klassischen Portraits gefiel Chris sehr. Kompliment! Er hat das auch sehr gut umgesetzt.

Sportler-Portraits | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chris: „Die Einbindung von sportlichen Aktivitäten war ein toller „Eisbrecher“ und erleichterte das Fotografieren und die Regieführung wesentlich.“

 

 

Familienportrait im Fokus – Semesterlehrgang Studio-Portrait

Was lernen unsere Absolventinnen und Absolventen in unserem Studio-Portraitlehrgang? Wir könnten an dieser Stelle ein ganzes Argumentarium aufführen, verzichten jedoch darauf und zeigen Ihnen stattdessen die Arbeiten, welche die Teilnehmenden im Rahmen des Lehrganges selbständig erarbeitet und umgesetzt haben (2 Tage Studio- oder on Location-Arbeit).

Anita: Schwerpunkt Familienportraits

Anita hat über einen Beitrag in einem Forum Familien und schwangere Frauen gesucht. Als wichtiges Gestaltungselement wählte sie das Tragetuch. Welche Herausforderungen stellten sich bei den Shootings?

Familienportrait | Fotoschool Pfäffikon ZH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anita: «Die Regieführung war manchmal eine Herausforderung. Einige Familien kamen bereits mit konkreten Vorstellungen ans Shooting. Andere brauchten mehr Anleitung, was nicht immer ganz einfach war. Spannend war, wenn Kinder bei den Aufnahmen eine Rolle spielten. Oft konnten die Anweisungen dann nicht direkt umgesetzt werden und ich musste auf Spontaneität und Improvisation setzen.

Anita, du kannst stolz sein! Es sind schöne, liebe- und ausdrucksvolle Bilder entstanden.

„Bei der Serie oben war das Tragetuch ein wichtiges Gestaltungselement.“ Bei der Serie unten stand ganz klar «Schwangerschaft, Eltern sein und Vorfreude» im Vordergrund.

 

 

Mit der richtigen Kameratechnik stilsicher im Nationalpark unterwegs

Welche Technik ist die richtige für den Nationalpark? Die grosse Vollformat-Kamera mit dem Super-Tele oder die kleine handliche Messsucherkamera? Sicher ist, dass sich das Super-Tele eher für die Tieraufnahmen geeignet. Die Messsucherkamera ist dafür ideal, wenn es darum geht, die Schärfe mit einem Weitwinkelobjektiv ganz exakt einzustellen, wie zum Beispiel bei Landschaftsaufnahmen. Weiter ist die Messsucherkamera mit drei Objektiven leichter und platzsparender als das Tele ohne Kamera.

Die richtige Kameratechnik | Fotoschool Pfäffikon ZH

Die Raffinessen der heutigen Technik sind auch beim Fotografieren im Nationalpark sinnvoll einsetzbar: Liveview auf der Kamera oder Liveview wireless auf dem Smartphone oder Tablet. Gerade im Bereich der Makro-Fotografie ist die Scharfstellung mit diesen elektronischen Hilfsmittel sehr gut, da sich kleinste Details mit einer bis zu 10 x vergrösserenden Lupe scharf stellen lassen.

Die richtige Kameratechnik | Fotoschool Pfäffikon ZH

Bei den Wasser-Aufnahmen am Inn haben wir eine App benutzt, welches die Zeit der Verlängerung bei einem Graufilter mit 10 Lichtwerten-Stärke berechnet. Die meisten Kameras können bei so starken Filtern keine zuverlässige Belichtungsmessung mehr durchführen. Daher muss man entweder die Verlängerung der Zeit im Kopf ausrechnen oder man klickt einfach in eine entsprechendes App.

Die richtige Kameratechnik | Fotoschool Pfäffikon ZH

Zwischendurch gab es solch komische Szenen: Weit und breit kein Fotograf!

Das Bild gab es trotzdem.

Die richtige Kameratechnik | Fotoschool Pfäffikon ZH

Genau hingeschaut: Naturfotografie im Nationalpark

Für mich als Kursleiter ist es immer wieder spannend, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Fotokurse zu beobachten. Zum Beispiel am Fotoweekend im Nationalpark. Unglaublich, mit wie viel Kreativität und Leidenschaft die Teilnehmenden ihre Bildvorstellungen umsetzen.

Naturfotografie im Nationalpark | Fotoschool Pfäffikon ZH

Am frühen Sonntagmorgen in Zernez: Ob das Anlehnen aufgrund der frühen Morgenstunde oder zur Stabilisierung des Aufnahmestandpunktes stattfand, sei dahingestellt.

Naturfotografie im Nationalpark | Fotoschool Pfäffikon ZH

Für den perfekten Standort und richtige Perspektive wusste sich frau zu helfen: Genügt die Bank für die richtige Höhe immer noch nicht, balanciert sie einfach geschickt und stilvoll auf den Zehenspitzen.

Naturfotografie im Nationalpark | Fotoschool Pfäffikon ZH

Am Nachmittag am Inn: Unsere Teilnehmer sind echte Männer, Barfuss-Indianer und sich für nichts zu schade! Sie riskieren für den ultimativen Aufnahme-Standpunkt alles!

Naturfotografie im Nationalpark | Fotoschool Pfäffikon ZH